Angeschlossenes Fahrrad an Brücke in Berlin
20.03.2019

„Was denken Sie?“: Befragun­gen zum Fahrrad­parken

Von Mitte März bis Mitte April 2019 führt infraVelo Befragungen an 42 Berliner S- und U-Bahnhöfen durch. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viele Personen bereit sind, für einen sicheren Fahrradabstellplatz zu zahlen.

Die berlinweiten Befragungen an ausgewählten S- und U-Bahnhöfen finden im Rahmen der zweiten und dritten Standort- und Potenzialanalyse zum Thema Fahrradparken an ÖPNV-Standorten statt. Durchgeführt werden die Nutzer*innenbefragungen in einem Zeitraum von vier Wochen – u. a. an den Standorten Rathaus Steglitz, Wedding, Westhafen, Sonnenallee, Neukölln, Pankow, Ostbahnhof oder Landsberger Allee.

Erfasst wird, ob und wie viel Radfahrende bereit sind für gesicherte Fahrradabstellanlagen zu bezahlen und wie hoch der Anteil der zahlungsbereiten Menschen ist. Darüber hinaus wird beispielweise auch erfragt, mit welchen Verkehrsmitteln der Bahnhof erreicht wurde (ÖPNV, Auto, zu Fuß, Fahrrad etc.), aus welchem Grund die Menschen sich am Standort aufhalten (Pendeln, privat, Schule, Dienstreise etc.) oder wie häufig der Standort als Einstiegs-/ Ausstiegsbahnhof genutzt wird. Durchgeführt werden die Befragungen von den Planungsbüros PGV-Alrutz sowie Team Red, im Auftrag von infraVelo.

Neben den Nutzerbefragungen an den jeweiligen Standorten werden im Zuge der Standort- und Potenzialanalysen auch bestehende Abstellmöglichkeiten erfasst sowie abgestellte Fahrräder gezählt, um Angebot und Nachfrage von Fahrradabstellanlagen zu ermitteln. Ziel des Landes Berlin ist es, das Angebot an Fahrradabstellplätzen zu erweitern und zu verbessern.

Insgesamt sollen 2019 142 S- und U-Bahnhöfe in Berlin unter die Lupe genommen werden. 2018 wurden schon 11 Standorte auf ihre Abstellmöglichkeiten für Fahrräder untersucht.