Automatische Zähl­stellen und Fahrrad­barometer

Mobilitätsverhalten untersuchen und Radverkehr sichtbar machen

Automatische Zählstellen messen, wie sich Radverkehr entwickelt. Sie ermöglichen der Stadt, auf Veränderungen im Mobilitätsverhalten zu reagieren. Fahrradbarometer zeigen die Werte einer Zählstelle auf digitalen Displays. Sie machen Berlins Wandel zur Fahrradstadt und den Beitrag jeder einzelnen Fahrradfahrt sichtbar. infraVelo kümmert sich um Bau und Betrieb automatischer Zählstellen und Fahrradbarometer.

Zum Inhalt springen

Automatische Zählstellen

Seit 2017 liefern bereits 17 automatische Zählstellen wichtige Daten zur Entwicklung des Radverkehrs in Berlin. infraVelo ist seit Juli 2021 für Bau und Betrieb eines Teils der Zählstellen und aller Fahrradbarometer verantwortlich.

Die Zählstellen erfassen die vorbeifahrenden Radfahrer*innen mittels einer Induktionstechnik in der Deckschicht von Straßen und Radwegen. Da sie kontinuierlich zählen, können unterschiedliche Jahre, Monate oder Tageszeiten miteinander verglichen werden. Die Daten sind nur online einsehbar. Zusätzlich zur Online-Darstellung der Daten zeigen seit Juli 2021 Fahrradbarometer Tages- und Jahreswerte einiger Zählstellen vor Ort auf der Straße.

verbaute Induktionsschleife unter dem Radweg auf der Straße des 17. Juni

verbaute Induktionsschleife unter dem Radweg auf der Straße des 17. Juni

Die von infraVelo umgesetzten Zählstellen liegen überwiegend auf bisher ermittelten Vorzugstrassen zukünftiger Radschnellverbindungen. Ihre Daten geben so unter anderem einen Einblick, wie sich die Verkehrsstärken nach dem Bau der Radschnellverbindungen verändern. Die tagesaktuellen Daten aller Zählstellen werden auf der Website der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz veröffentlicht.

0

Fahrräder wurden im August 2021 auf der Straße des 17. Juni gezählt.

Fahrradbarometer

Fahrradbarometer sollen den Anstieg des Radverkehrs und seine positiven Auswirkungen auf Menschen, Umwelt und Verkehr sichtbar machen. Der Effekt, als Radfahrer*in selbst die Zahl auf dem Display zu erhöhen, soll zum Radfahren motivieren und den Wert jeder einzelnen Fahrradfahrt für die Stadt verdeutlichen. Wer das Fahrrad wählt und das Auto stehen lässt, entlastet die Straßen, verursacht weder Lärm noch Emissionen und stellt eine geringere Gefahr für andere dar.

Das erste Fahrradbarometer wurde 2021 auf der nördlichen Straßenseite der Straße des 17. Juni vor dem Eingang der Technischen Universität (TU Berlin), Hausnummer 136, installiert. Zwei weitere Fahrradbarometer sollen bis zum 4. Quartal 2021 errichtet werden: Am Senefelderplatz (Schönhauser Allee) im Bezirk Pankow und an der Karl-Marx-Allee im Bezirk Mitte. Die Wirkung und der Nutzen der ersten drei Fahrradbarometer werden in Befragungen evaluiert. Zukünftig sollen bis zu sieben weitere Standorte hinzukommen.

Fragen & Antworten