Fahrradbarometer Straße des 17. Juni mit vorbeifahrenden Radfahrenden

Automatische Zähl­stellen und Fahrrad­barometer

Mobilitätsverhalten untersuchen und Radverkehr sichtbar machen

Automatische Zählstellen messen, wie sich Radverkehr entwickelt. Sie ermöglichen der Stadt, auf Veränderungen im Mobilitätsverhalten zu reagieren. Fahrradbarometer zeigen die Werte einer Zählstelle auf digitalen Displays. Sie machen Berlins Wandel zur Fahrradstadt und den Beitrag jeder einzelnen Fahrradfahrt sichtbar. infraVelo kümmert sich um Bau und Betrieb automatischer Zählstellen und Fahrradbarometer.

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Automatische Zählstellen

In Berlin liefern 19 automatische Zählstellen wichtige Daten zur Entwicklung des Radverkehrs. infraVelo ist seit Juli 2021 für Bau und Betrieb eines Teils der Zählstellen und aller Fahrradbarometer verantwortlich.

Die Zählstellen erfassen die vorbeifahrenden Radfahrer*innen mittels einer Induktionstechnik in der Deckschicht von Straßen und Radwegen. Da sie kontinuierlich zählen, können unterschiedliche Jahre, Monate oder Tageszeiten miteinander verglichen werden. Die Daten sind online einsehbar. Zusätzlich zur Online-Darstellung der Daten zeigen seit Juli 2021 Fahrradbarometer Tages- und Jahreswerte einiger Zählstellen vor Ort auf der Straße.

verbaute Induktionsschleife unter dem Radweg auf der Straße des 17. Juni

verbaute Induktionsschleife unter dem Radweg auf der Straße des 17. Juni

Die von infraVelo umgesetzten Zählstellen liegen überwiegend auf bisher ermittelten Vorzugstrassen zukünftiger Radschnellverbindungen. Ihre Daten geben so unter anderem einen Einblick, wie sich die Verkehrsstärken nach dem Bau der Radschnellverbindungen verändern. Die tagesaktuellen Daten aller Zählstellen werden auf der Website der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz veröffentlicht.

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Fahrräder wurden im ersten Halbjahr 2022 auf der Straße des 17. Juni gezählt.

Fahrradbarometer

Fahrradbarometer sollen den Anstieg des Radverkehrs und seine positiven Auswirkungen auf Menschen, Umwelt und Verkehr sichtbar machen. Der Effekt, als Radfahrer*in selbst die Zahl auf dem Display zu erhöhen, soll zum Radfahren motivieren und den Wert jeder einzelnen Fahrradfahrt für die Stadt verdeutlichen. Wer das Fahrrad wählt und das Auto stehen lässt, entlastet den Verkehr, verursacht weder Lärm noch Emissionen und tut nebenbei auch sich selbst etwas Gutes.

Das erste Fahrradbarometer wurde 2021 auf der nördlichen Straßenseite der Straße des 17. Juni vor dem Eingang der Technischen Universität (TU Berlin), Hausnummer 136, installiert. Ein weiteres zählt seit Dezember 2021 an der Karl-Marx-Allee kurz vor der Kreuzung Ott-Braun-Straße die Radfahrenden in Richtung Alexanderplatz. Ein drittes Fahrradbarometer wird 2022 am Senefelderplatz (Schönhauser Allee) im Bezirk Pankow errichtet.

Die Wirkung und der Nutzen der ersten zwei Fahrradbarometer werden in Befragungen evaluiert. Zukünftig sollen bis zu zehn weitere Standorte hinzukommen.

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