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Visualisierung des Kunstwerkes "Frame Work" vor dem visualisierten Eingang des Fahrradparkhauses
Pressemitteilung
Fahrradparkhaus

Kunst am Bau für Berlins erstes öffent­liches Fahrrad­parkhaus am Bahnhof Schöne­weide

Berliner Künstlerin Inken Reinert gewinnt den Wettbewerb

Die Berliner Künstlerin Inken Reinert hat den Wettbewerb „Kunst am Bau“ für das erste öffentliche Fahrradparkhaus Berlins am Bahnhof Schöneweide gewonnen. Ihr Entwurf trägt den Titel „Frame Work“. Aus jeweils zwölf bis sechzehn gleichen Fahrradrahmen wird sie drei Skulpturen schaffen, zwei, die am Fahrradparkhaus und eine, die an der Abstellanlage am Ecksteinweg aufgestellt werden. Durch präzises Verschweißen und spiegelbildliche Anordnung der Fahrradrahmen werden aus Alltagsgegenständen abstrakte Gebilde. Die Skulpturen sollen wie Ornamente im öffentlichen Raum wirken und einen Kontrast zur eher industriellen Umgebung in Schöneweide bilden. Die Umsetzung ist für das erste Halbjahr des Jahres 2027 vorgesehen.

„Die mehrdeutige Formensprache und die verschiedenen visuellen Anklänge meiner Arbeit sollen möglichst viele Passant*innen ansprechen und ihnen einen fröhlichen Impuls mit auf den Weg geben. Dass die Skulpturen aus Fahrradrahmen konstruiert wurden, offenbart sich erst bei näherer Betrachtung und soll für ein Aha-Erlebnis sorgen, das die Verbindung zwischen dem Parkhaus und seinem Zweck spielerisch thematisiert.“

Inken Reinert Künstlerin

Berlins erstes öffentliches Fahrradparkhaus

Der Bahnhof Schöneweide ist ein wichtiger Mobilitätsknoten im Berliner Südosten, etwa 48.000 Menschen steigen täglich dort um. Auf dem Bahnhofsvorplatz baut infraVelo ein zweigeschossiges Fahrradparkhaus und am Ecksteinweg eine dazugehörende überdachte Abstellanlage. Insgesamt wird es zukünftig 1.100 Stellplätze geben, davon 350 Stellplätze in einem gesicherten Bereich. Auch eine Fahrradwerkstatt mit Radvermietung ist geplant. Fahrradparkhaus und Abstellanlage werden 2027 in Betrieb gehen 

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen“ des Bundesministeriums für Verkehr gefördert.

Visualisierung des Fahrradparkhauses Schöneweide mit dem Kunstwerk von Inken Reinert

Visualisierung des Kunstwerks "Frame Work" von Inken Reinert | usprüngliche Visualisierung des Fahrradparkhauses von xoio und Leitplan im Auftrag von infraVelo

Über den Wettbewerb „Kunst am Bau“ für den Bahnhof Schöneweide

Der Bezirk Treptow-Köpenick hat den nichtoffenen einphasigen Wettbewerb „Kunst am Bau“ für den Standort Schöneweide in Kooperation mit infraVelo durchgeführt. Die fünfköpfige Jury entschied sich am 28. Mai 2026 einstimmig für den Entwurf der Künstlerin Inken Reinert. Im Wettbewerb waren fünf Kunstideen eingereicht worden.
 
Marco Brauchmann, Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport im Bezirksamt Treptow-Köpenick: „Als Preisrichter hat mich gleichfalls der Entwurf von Inken Reinert darin überzeugt, dass die kräftige und kontrastierende Farbwirkung der Objekte einen sinnstiftenden Bezug zum Thema Fahrrad und damit zur Funktion des Fahrradhauses Berlin-Schöneweide herstellen.“

Jury-Mitglied Michael Fugel, Geschäftsführer von infraVelo: „Besonders überzeugend an dem Entwurf von Inken Reinert ist die prägnante Wirkung und auch der gedankliche Bezug zur Fahrradwerkstatt im Parkhaus.“ 

Kunst am Bau ist ein zentrales Element der Baukultur in Deutschland. Die Kunstwerke sind fester Bestandteil öffentlicher Bauprojekte und tragen dazu bei, öffentliche Räume gestalterisch und kulturell aufzuwerten.

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Projekt

Fahrradparkhaus

Fahrradparkhaus am Regional- und S-Bahnhof Schöneweide

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in Bau
Treptow-Köpenick
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