
ParkYourBike erweitert Angebot
Mit der feierlichen Eröffnung des neuen VBB-RadParks am Bahnhof Bad Belzig wurde heute ein weiterer Meilenstein für die Förderung der nachhaltigen Mobilität im Land Brandenburg erreicht. Vertreterinnen und Vertreter aus Landes- und Kommunalpolitik sowie von Verkehrsverbund und Infrastrukturpartnern nahmen die Anlage offiziell in Betrieb.
Der Minister für Infrastruktur und Landesplanung in Brandenburg Robert Crumbach eröffnete die Anlage gemeinsam mit Dr.-Ing. Robert Pulz, Bürgermeister der Stadt Bad Belzig, Christoph Heuing, Geschäftsführer des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), und Michael Fugel, Geschäftsführer von infraVelo.
Michael Fugel:
„Sichere Fahrradstellplätze sind ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende vor Ort. Mit ParkYourBike bieten wir Kommunen ein langjährig erprobtes digitales System für Zugang, Buchung und Abrechnung, das inzwischen an mehr als 1.700 Stellplätzen in Berlin und Brandenburg genutzt wird. Über 8.200 registrierte Nutzer*innen in der Metropolregion zeigen, dass der Bedarf an komfortablen Bike-and-Ride-Angeboten wächst. Bad Belzig ist Teil dieses stetig größer werdenden Netzwerks und macht die Kombination von Fahrrad und öffentlichem Verkehr noch attraktiver.“
Der neue VBB-RadPark bietet insgesamt 59 gesicherte Fahrradstellplätze in drei abschließbaren Bereichen und ergänzt das Angebot für Pendler*innen und Freizeitradelnde am Bahnhof Bad Belzig. Die Anlage ist bereits seit dem 5. Mai 2026 in Betrieb und nun offiziell eingeweiht. Neben klassischen Fahrradstellplätzen stehen auch Sonderstellplätze sowie Flächen für Leihfahrräder von FlämingRad zur Verfügung. Die Ausleihe erfolgt über die MOQO-App.
Der Standort Bad Belzig ist der elfte Standort in Brandenburg, der mit dem digitalen Zugangssystem ParkYourBike betrieben wird. Damit gibt es mittlerweile über 1.700 gesicherte Stellplätze in Berlin und Brandenburg. Die VBB-RadPark-Anlage ist Teil des Pilotprojekts „Modulares Fahrradparken“, mit dem Planungs- und Baukosten für Fahrradabstellanlagen reduziert und deren Umsetzung für Kommunen erleichtert werden sollen.
