
infraVelo verbessert die fahrradfreundliche Infrastruktur am Mobilitätsknoten
An der S-Bahnstation Hermsdorf in Berlin-Reinickendorf gibt es eine neue Fahrradreparaturstation. Mit dem Angebot ergänzt infraVelo gezielt die Fahrradinfrastruktur am Bahnhof und stärkt die Verknüpfung zwischen Rad und Schienenverkehr im Sinne des Berliner Mobilitätsgesetzes. Dadurch wird die Zuverlässigkeit des Fahrrads im Alltagsverkehr erhöht und der Umstieg zwischen Fahrrad und S-Bahn erleichtert.
Seit Mai 2025 stehen hier Sammelschließanlagen für 72 Fahrräder in Doppelstockparkern zur Verfügung, um sein Fahrrad gesichert abzustellen. Direkt neben dieser Anlage ermöglicht die Reparaturstation es ab sofort Radfahrenden, bei Fahrradpannen vor Ort grundlegende Werkzeuge zu nutzen und kleinere Reparaturen selbst durchzuführen. An der Station können diese aufgepumpt und mit Werkzeugen repariert werden. Dafür stehen Werkzeuge, wie Schraubendreher oder Multitool mit Inbusschlüssel und weiteren Funktionen zur Verfügung:
- Eine Pumpe für Räder - auch geeignet für Reifen von Kinderwägen oder Rollstühlen.
- Eine Aufhängung für das Fahrrad erleichtert die Handhabung.

„Die Reparaturstation ist eine perfekte Ergänzung zu unserer Sammelschließanlage. Gesichert sein Rad abstellen, schnell bei Bedarf eine Schraube nachziehen. Das ist eine fahrradfreundliche Infrastruktur. Mit der Fahrradreparaturstation an der S Bahnstation Hermsdorf schaffen wir ein niedrigschwelliges Angebot, das Radfahrende und damit die Zuverlässigkeit im Alltag unterstützt.“

Jürgen Terlinden, Bereichsleiter in der Senatsverkehrsverwaltung, und Michael Fugel, Geschäftsführer der infraVelo, erproben die neue Reparaturstation am S-Bahnhof Hermsdorf.
Als Teil der Sammelschließanlage wurde die Reparaturstation im Rahmen der Bike+Ride-Offensive unterstützt. infraVelo kümmert sich um Pflege und Wartung. Die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz übernimmt 70 Prozent der Baukosten. Die Funktionsfähigkeit wird regelmäßig überprüft.

