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zwei Kinder sind von hinten zu sehen, wie sie auf einer Straße einer Jugendverkehrsschule mit Fahrrädern fahren
Bike on Tour

Radfahren üben wie auf der echten Straße: Unser Smiley­-Test in der Verkehrs­schule

Kirsten | 14.08.2026

Verkehrsschilder, Ampeln, Zebrastreifen, Kreisverkehre ohne Autoverkehr und Zeitdruck üben: Genau dafür gibt es Berlins Verkehrsschulen. Wir haben einen Praxistest gemacht und ausprobiert, wie viel Spaß das macht und ob man dabei tatsächlich etwas lernt. 

So haben wir getestet

Ort: Verkehrsschule Lichtenberg in der Baikalstraße in Berlin-Friedrichsfelde

Testfahrende: Ein Zweitklässler (8 Jahre) und eine Vorschülerin (6 Jahre), die bisher nur auf dem Gehweg radeln.

Zeitpunkt: Ein Nachmittag zu Beginn der Sommerferien.

Wichtig: Auf dem Gelände besteht Helmpflicht. Bringt deshalb am besten eigene, passende Helme mit. Es stehen nur wenige Helme zur Ausleihe bereit.

Akkordeon Schon gewusst?

Wie hat es den Test-Fahrenden gefallen?

zwei Kinder sind von der Seite zu sehen, wie sie auf einen Radweg einer Jugendverkehrsschule Fahrrad fahren

Foto: privat

Erster Eindruck:
Es ist an diesem Nachmittag wenig los. Der Platz ist gepflegt und die Mitarbeitenden sind sehr freundlich: Ein schepperndes Schutzblech wird direkt repariert. Es macht Spaß, auf einer „richtigen“ Straße unterwegs zu sein, an der Ampel zu warten und wieder loszubrausen.
 

zwei Kinder sitzen zusammen auf einem Gokart. Mit lächelnden Smileys aus Papier verstecken sie ihr Gesicht.

Foto: privat

Highlight
Damit hatten die Testfahrenden nicht gerechnet: Es stehen Gokarts bereit, die man kostenlos fahren kann. Nach den ersten Runden mit dem Fahrrad steigen sie um aufs Gokart – und bleiben dabei: erst auf Einsitzern, dann zu zweit. Nach anderthalb Stunden steht für sie fest, dass das Gokart-Fahren eindeutig am meisten Spaß gemacht hat. Es können auch Roller, Fahrräder in verschiedenen Größen und Dreiräder ausgeliehen werden.
 

zwei Kinder stehen in einer Jugendverkehrsschule am Straßenrand. Ampeln, Verkehrsschilder und Baustellenhütchen sind im Hintergrund zu sehen. Die beiden Kinder halten SMileys aus Papier vor ihr Gesicht. Das jüngere Kind hat einen lächelnden Smiley, das ältere Kind hat einen neutral schauenden Smiley

Foto: privat

Etwas Neues gelernt? 
Teilweise! Die Bedeutung der Verkehrsschilder „Benutzungspflichtiger Radweg“ und „Vorfahrt an der nächsten Kreuzung“ war vorher nicht richtig klar – jetzt schon. Für das ältere Testkind war weniger neu als für das jüngere.
 

zwei Kinder mit Fahrradhelmen stehen in einer Jugendverkehrsschule vor einem Einbahnstraßen-Schild und halten lächelnde Smileys aus Papier vor ihr Gesicht.

Foto: privat

Würdet ihr wiederkommen?
Die Antwort ist eindeutig „Ja“! Es war eine schöne Alternative zum Spielplatz und mit mehr Kindern macht es sicher noch mehr Spaß.

Spätestens mit der Schulklasse zur Radfahrprüfung in der 4. Klasse folgt ein Wiedersehen. Auch Kitas können sich bei der Verkehrsschule für ein betreutes Training anmelden.

Fazit

Wer ohne Verkehrsdruck erste Erfahrungen auf Ampelkreuzungen, Radwegen und im Kreisverkehr sammeln möchte, ist hier richtig. Der größte Überraschungserfolg waren die kostenlosen Gokarts. Die Testfahrenden würden jederzeit wiederkommen – und bis zur Radfahrprüfung in der 4. Klasse vermutlich nicht nur einmal. 
 

Alle Fotos mit freundlicher Fotogenehmigung des Bezirksamts Lichtenberg.

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Kirsten

Kirsten kümmert sich seit 2023 um die externe und interne Kommunikation von infraSignal – dem Schwesterunternehmen von infraVelo, zuständig für Lichtsignalanlagen. Ihren Familienalltag bestreitet die gebürtige Bochumerin per Rad & Ride und nutzt eine rote Ampel gerne mal zum Durchatmen.

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