7 Uhr morgens in Utrecht. Die Stadt, die kürzlich zur fahrradfreundlichsten Stadt der Welt gekürt wurde, setzt sich in Bewegung. Frauen im Business-Outfit, Väter mit Kindern im Lastenrad, junge und alte Menschen, unterwegs auf Hollandrädern, soweit das Auge reicht. An den Ampeln sammeln sie sich in dichten Reihen, bevor es wieder grün wird und der Fahrradstrom weiterzieht.
Ausgestattet mit Klemmbrett und Stift stehen wir in der Nachtegaalstraat bereit, um das Geschehen hier in der Fahrradstraße zu beobachten und die Radfahrenden zu zählen. Wir merken schnell, dass unsere übliche Zählmethode an ihre Grenzen kommt. Strich für Strich, immer ein Strich pro Radfahrer*in – das hat in allen anderen Fahrradstraßen bisher gut funktioniert. Hier in Utrecht zur Rush Hour kommen wir aber so nicht hinterher. Also: Ein Strich pro zehn Radfahrende. Um 8 Uhr haben wir 137 Striche. 1.370 Radfahrer*innen in einer Stunde.
Es tut sich was auf dem Weg zur Fahrradstadt.
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