Fahrräder in Doppelstockparker

Standort- und Potenzial­analysen

Mehr Fahrradstellplätze an Berliner U- und S-Bahnhöfen

Wie viele Abstellflächen gibt es an den Berliner Stationen des ÖPNV und wie ausgelastet sind sie? Wie viele Plätze werden bis 2030 benötigt und gibt es genug Flächen für neue Abstellanlagen? Diese Fragen werden mit den Standort- und Potenzialanalysen beantwortet. Sie wurden an 275 Stationen der S- und U-Bahn sowie an einigen Stationen des Regionalverkehrs im Tarifbereich AB durchgeführt und sind die Grundlage für den Um-, Aus- und/oder Neubau von Abstellanlagen.

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Für 275 Stationen im gesamten Stadtgebiet liegen die Ergebnisse vor. Sie zeigen, dass an vielen Stationen schon heute die Abstellmöglichkeiten nicht ausreichen. Und da immer mehr Bürger*innen aufs Fahrrad steigen, werden an nahezu allen untersuchten Stationen bis 2030 deutlich mehr Stellplätze benötigt: An 113 Stationen werden zusätzlich Abstellanlagen von mittlerer Größe mit Stellplätzen für 100 bis 500 Fahrräder gebraucht. An 16 Stationen ist bis 2030 eine deutlich höhere Nachfrage von zusätzlich 500 bis zu mehr als 1.000 Plätzen erkennbar. Fahrradparkhäuser könnten hier die Lösung sein.

Darum geht's

Die Kombination von ÖPNV und Fahrrad ist ein wichtiger Baustein der Verkehrswende. Um beide Verkehrsmittel zu stärken, sollen an allen ÖPNV-Stationen im Tarifbereich AB qualitativ hochwertige und gesicherte Radabstellanlagen gebaut werden.

Um herauszufinden, wie viele Stellplätze gebraucht werden und wo sie gebaut werden könnten, haben wir von 2018–2020 an 236 den U- und S-Bahnhöfen der Stadt den Bestand an Abstellanlagen und die Anzahl der abgestellten Räder untersucht. Zusätzlich wurde der Bedarf an Stellplätzen, die bis 2030 voraussichtlich benötigt werden, errechnet und rund um die Bahnhöfe nach Flächen für zusätzliche Anlagen gesucht. An 39 Stationen in Charlottenburg-Wilmersdorf hat der Bezirk eigene Analysen durchgeführt.

Ergebnisse nach Bezirken

Die Ergebnisse für 275 Bahnhöfe im gesamten Stadtgebiet liegen vor. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat für seine Stationen bis auf die Bahnhöfe Grunewald, Rüdesheimer Platz und Ruhleben die Analysen selbst durchgeführt – mehr dazu lesen Sie hier.

Die Bestandsaufnahme bezieht sich auf den Ist-Zustand in den Jahren 2018–2020, also auf den Zeitraum, in dem die Analysen durchgeführt wurden. Es ist möglich, dass die Bezirke oder andere Unternehmen wie die BVG oder die Deutsche Bahn in der Zwischenzeit Abstellanlagen gebaut haben, die sich in der Darstellung nicht wiederfinden.

Charlottenburg-Wilmersdorf

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Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat für alle Stationen bis auf die Bahnhöfe Grunewald, Rüdesheimer Platz und Ruhleben die Standort- und Potenzialanalysen selbst durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bei der Station Ruhleben liegen die Potenzialflächen für den Bau neuer Stellplätze im Bezirk Spandau.

An folgender Station werden bis 2030 sehr viele zusätzliche Stellplätze benötigt:

  • S-Bahnhof Charlottenburg: insgesamt 965 zusätzlich benötigte Stellplätze

Dieser Bedarf könnte mit einem Fahrradparkhaus gedeckt werden. Die Erfahrungen anderer Städte haben gezeigt, dass Fahrradparkhäuser als qualitativ sehr hochwertige Angebote eine zusätzliche Nachfrage an Stellplätzen hervorrufen, so dass hier mit einem Zuwachspotenzial von 70 Prozent gerechnet wird.

Friedrichshain-Kreuzberg

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An folgenden Stationen werden bis 2030 sehr viele zusätzliche Stellplätze benötigt:

  • Ostbahnhof: insgesamt 841 zusätzlich benötigte Stellplätze
  • Ostkreuz Nord: insgesamt 1.986 zusätzlich benötigte Stellplätze

Dieser Bedarf könnte mit einem Fahrradparkhaus gedeckt werden. Die Erfahrungen anderer Städte haben gezeigt, dass Fahrradparkhäuser als qualitativ sehr hochwertige Angebote eine zusätzliche Nachfrage an Stellplätzen hervorrufen, so dass hier mit einem Zuwachspotenzial von 70 Prozent gerechnet wird.

Bei der Station Frankfurter Allee liegen die Potenzialflächen für den Bau neuer Stellplätze in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg. Bei der Station Schönleinstraße liegen die Potenzialflächen für den Bau neuer Stellplätze in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln. Und bei der Station Platz der Luftbrücke liegen die Potenzialflächen für den Bau neuer Stellplätze in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg.

Lichtenberg

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Marzahn-Hellersdorf

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An folgender Station werden bis 2030 sehr viele zusätzliche Stellplätze benötigt:

  • S-Bahnhof Mahlsdorf: insgesamt 778 zusätzlich benötigte Stellplätze

Dieser Bedarf könnte mit einem Fahrradparkhaus gedeckt werden. Die Erfahrungen anderer Städte haben gezeigt, dass Fahrradparkhäuser als qualitativ sehr hochwertige Angebote eine zusätzliche Nachfrage an Stellplätzen hervorrufen, so dass hier mit einem Zuwachspotenzial von 70 Prozent gerechnet wird.

Bei der Station Friedrichsfelde Ost liegen die Potenzialflächen für den Bau neuer Stellplätze im Bezirk Lichtenberg.

Mitte

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An folgenden Stationen werden bis 2030 sehr viele zusätzliche Stellplätze benötigt:

  • S- und U-Bahnhof Friedrichstraße: insgesamt 534 zusätzlich benötigte Stellplätze
  • S- und U-Bahnhof Hauptbahnhof: insgesamt 1.345 zusätzlich benötigte Stellplätze
  • U-Bahnhof Rosenthaler Platz: insgesamt 1.289 zusätzlich benötigte Stellplätze

Dieser Bedarf könnte mit einem Fahrradparkhaus gedeckt werden. Die Erfahrungen anderer Städte haben gezeigt, dass Fahrradparkhäuser als qualitativ sehr hochwertige Angebote eine zusätzliche Nachfrage an Stellplätzen hervorrufen, so dass hier mit einem Zuwachspotenzial von 70 Prozent gerechnet wird.

Bei der Station Mendelssohn-Bartholdy-Park liegen die Potenzialflächen für den Bau neuer Stellplätze in den Bezirken Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg. Bei der Station Kurfürstenstraße liegen die Potenzialflächen für den Bau neuer Stellplätze in den Bezirken Mitte und Tempelhof-Schöneberg.

Neukölln

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Pankow

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An folgender Station werden bis 2030 sehr viele zusätzliche Stellplätze benötigt:

  • S-Bahnhof Landsberger Allee: insgesamt 555 zusätzlich benötigte Stellplätze

Dieser Bedarf könnte mit einem Fahrradparkhaus gedeckt werden. Die Erfahrungen anderer Städte haben gezeigt, dass Fahrradparkhäuser als qualitativ sehr hochwertige Angebote eine zusätzliche Nachfrage an Stellplätzen hervorrufen, so dass hier mit einem Zuwachspotenzial von 70 Prozent gerechnet wird.

Bei den Stationen Wollankstraße und Bornholmer Straße liegen die Potenzialflächen für den Bau neuer Stellplätze in den Bezirken Pankow und Mitte. Bei der Station Storkower Straße liegen die Potenzialflächen für den Bau neuer Stellplätze in den Bezirken Pankow und Lichtenberg.

Reinickendorf

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Bei der Station Wilhelmsruh liegen die Potenzialflächen für den Bau neuer Stellplätze im Bezirk Pankow.

Spandau

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Am U-Bahnhof Haselhorst könnte der Bedarf in den nächsten Jahren noch steigen, weil mit der Wasserstadt hier ein neues Wohnviertel entsteht. Dieser könnte mit einem Fahrradparkhaus gedeckt werden.

Steglitz-Zehlendorf

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Bei der Station Breitenbachplatz liegen die Potenzialflächen für den Bau neuer Stellplätze in den Bezirken Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf.

Tempelhof-Schöneberg

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An folgender Station könnte der Bedarf noch steigen und mit einem Fahrradparkhaus gedeckt werden:

  • S-Bahnhof Südkreuz: insgesamt 495 zusätzlich benötigte Stellplätze

Die Erfahrungen anderer Städte haben gezeigt, dass Fahrradparkhäuser als qualitativ sehr hochwertige Angebote eine zusätzliche Nachfrage an Stellplätzen hervorrufen, so dass hier mit einem Zuwachspotenzial von 70 Prozent gerechnet wird.

Bei der Station Walther-Schreiber-Platz liegen die Potenzialflächen für den Bau neuer Stellplätze in den Bezirken Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf.

Treptow-Köpenick

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An folgender Station werden bis 2030 sehr viele zusätzliche Stellplätze benötigt:

  • S-Bahnhof Köpenick: insgesamt 949 zusätzlich benötigte Stellplätze

Dieser Bedarf könnte mit einem Fahrradparkhaus gedeckt werden. Die Erfahrungen anderer Städte haben gezeigt, dass Fahrradparkhäuser als qualitativ sehr hochwertige Angebote eine zusätzliche Nachfrage an Stellplätzen hervorrufen, so dass hier mit einem Zuwachspotenzial von 70 Prozent gerechnet wird.

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