Rennradfahrer fährt über Landstraße

Rad­fern­wege

Die Ferne mit dem Rad erfahren

Ob Kopenhagen, Usedom oder Leipzig – Berlin ist Start- und Zielpunkt zahlreicher, attraktiver Radfernwege. Diese sind touristisch ausgerichtet und führen nicht auf direktem Wege von A nach B, sondern zumeist auf separaten Radwegen, entlang touristischer und historischer Stätten oder Metropolen sowie Routen durch die Natur. infraVelo kümmert sich derzeit um zwei Radfernwege und deren Streckenabschnitte in Berlin.

Radfernweg Berlin-Leipzig

Radfahrer von oben auf Radfernweg Berlin-Leipzig

Die Gesamtroute dieses Radfernwegs ist ca. 250 Kilometer lang und verbindet die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin miteinander. Der Streckenabschnitt in Berlin führt vom Schlossplatz in Berlin Berlin-Mitte bis zur Landesgrenze am Jenbacher Weg und von dort weiter entlang des Berliner Mauerwegs bis nach Lichtenrade.

Aufgaben infraVelo

Unsere Aufgabe ist es, den „Lückenschluss“ der letzten offenen Strecke bis zur Landesgrenze Berlin-Brandenburg herbeizuführen. Sobald wir diesen Abschnitt bearbeitet haben, kann die notwendige Ausschilderung des viel genutzten Teilstücks erfolgen.

250

Kilometer lang ist der Radfernweg Berlin-Leipzig. Radfahrer*innen machen dabei Strecke durch vier Bundesländer.

Spree-Rad- und Wanderweg

Weg an der Spree

Der Spree-Rad- und Wanderweg ist rund 360 Kilometer lang und führt von Eibau in der sächsischen Oberlausitz durch Sachsen, Brandenburg und den Spreewald bis nach Berlin. Er gehört zu den längsten Radfernwegen im Osten Deutschlands. In Berlin unterteilt sich der Spree-Rad- und Wanderweg in den östlichen und westlichen Abschnitt.

Aufgaben infraVelo

infraVelo verantwortet seit April 2018 die bezirksübergreifende Projektsteuerung für einen Teil des westlichen Abschnitts – von der „Jungfernheidebrücke“ in Charlottenburg bis zur Mündung in die Havel in Spandau.

Da es an diesem Teil der Spree eine Vielzahl von Bauvorhaben verschiedener Bauträger gibt, die parallel zum Ausbau dieses Rad- und Wanderwegs geplant und umgesetzt werden, ist die Arbeit von vielen Abstimmungsgesprächen geprägt: mit den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau, dem für das „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 17“ zuständigen Wasserstraßen-Neubauamt (WNA) und den für den Ausbau des Klärwerks Ruhleben verantwortlichen Berliner Wasserbetrieben (BWB). Auch mit der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES), die mit dem Neubau der Rudolf-Wissell-Autobahnbrücke betraut ist, werden Gespräche geführt sowie mit der DB Netz hinsichtlich der Reaktivierung der Siemensbahn. Ziel dieser Abstimmungen ist es, die verschiedenen Planungen und Umsetzungen zusammenzubringen, Synergieeffekte zu schaffen und die gewünschte Radwegeverbindung so komfortabel wie möglich zu gestalten. Im Mittelpunkt steht dabei eine notwendige und neue Fußgänger- und Radfahrbrücke über die Spree, zu der Ende 2019 eine Machbarkeitsstudie erarbeitet wurde.

 

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