Titelbilder der Ergebnisberichte zur Machbarkeitsuntersuchung der Radschnellverbindungen 2 und 10
Bericht
Radschnellverbindung

Machbarkeits­untersuchungen für alle zehn Trassen abgeschlossen

Die Machbarkeitsuntersuchungen der beiden Radschnellverbindungen „Mitte – Tegel – Spandau“ und „Reinickendorf-Route“ liegen vor. Damit sind nun die Vorstufen zur Planung aller zehn untersuchten Radschnellverbindungen abgeschlossen.

Die derzeitige Vorzugsvariante der „Reinickendorf-Route“ und damit die von den Fachplaner*innen am besten bewertete Streckenführung hat eine Länge von insgesamt 10,8 Kilometern. Sie führt von der Landesgrenze Berlin-Brandenburg im Norden des Bezirks Reinickendorf über die Ruppiner Chaussee, Karolinenstraße, Berliner Straße und Seidelstraße zum künftigen Schumacher-Quartier sowie zur Urban Tech Republic (UTR) auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel an der Bezirksgrenze zu Mitte. Die derzeitige Vorzugsvariante wird zu zwei Dritteln auf Ein- und Zweirichtungsradwegen an Hauptverkehrsstraßen entlanggeführt.

Die aus Sicht der Fachplaner*innen derzeitige Vorzugsvariante des Streckenverlaufs der Radschnellverbindung „Mitte – Tegel – Spandau“ wird größtenteils (58 Prozent) mit Ein- und Zweirichtungsradwegen an Hauptverkehrsstraßen entlanggeführt. Die insgesamt 14,8 Kilometer lange Strecke führt vom Ortsteil Hakenfelde in Spandau über die Urban Tech Republic (UTR) auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel bis zum Nordufer in Mitte und dem Zielpunkt Hauptbahnhof. In der anschließenden Vorplanung werden alle machbaren Routenvarianten vertiefend untersucht und miteinander verglichen – unter anderem auch zu den besonderen Anforderungen an den Umwelt- und Naturschutz, wie etwa auf dem kurzen Abschnitt des Volksparks Rehberge/Dohnagestells.

Auf Höhe der Urban Tech Republic (UTR) sollen beide Radschnellverbindungen zusammengeführt werden

Die Untersuchungsberichte sind sowohl in der Langversion mit ausführlichen fachlichen Details als auch in kurzen Ergebnisberichten verfügbar. Die Ergebnisberichte zu den Radschnellverbindungen können Sie hier einsehen:

So geht es weiter

Es liegen nun alle Untersuchungsberichte für die geplanten Berliner Radschnellverbindungen vor. Die Prüfung der Machbarkeit ist damit für alle Trassen abgeschlossen. Im Ergebnis sind fast alle untersuchten Radschnellverbindungen rechtlich und verkehrstechnisch machbar und weisen einen positiven Kosten-Nutzen-Faktor auf. Für alle machbaren Trassen folgen nun die weiteren Planungsschritte. Sieben Trassen befinden sich bereits in der Vorplanung, die beiden hier vorgestellten Radschnellverbindungen RSV 2 „Mitte – Tegel – Spandau“ und RSV 10 „Reinickendorf-Route“ folgen.

Verknüpfte Inhalte

Kartenausschnitt Berlin mit Trassenkorridor RSV Mitte-Tegel-Spandau
Projekt

Radschnellverbindung

Mitte – Tegel – Spandau

Komfortabel mit dem Rad von Spandau bis zum Hauptbahnhof

Vorgesehen
Mitte
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Kartenausschnitt Berlin mit Trassenkorridor RSV Reinickendorf-Route
Projekt

Radschnellverbindung

Reinicken­dorf-Route

Zügige Verbindung zum Flughafen Tegel und Hauptbahnhof

Vorgesehen
Mitte
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